 

Erbschaften 
Grundsätzliche Bereitschaft zur testamentarischen Berücksichtigung gemeinnütziger Organisationen 
Von den Bundesbürgern über 14 Jahrensind 26% grundsätzlich bereit, gemeinnützige Organisationen testamentarisch zu berücksichtigen, 73% sind nicht bereit, 1% gaben keine Auskunft. Die Bereitschaft ist in der Alterskategorie der jungen Erwachsenen (20-29 Jahre) mit 33% am höchsten, bei den 65-Jährigen und Älteren mit 19% am niedrigsten. Die Bereitschaft zur Begünstigung steigt signifikant mit dem Bildungsgrad, ebenso mit dem Einkommen. Spender sind mit 36% signifikant häufiger bereit als Nichtspender(19%). Die Erbschaftsbereitschaft liegt bei Spendern für Tierschutzzwecke (53%) und Kinder-/Jugendschutz (42%) signifikant höher als bei denen für andere Zwecke. Ebenso besteht bei Großspendern eine signifikant höhere Bereitschaft zur Testamentsspende als bei Kleinspendern.
Quelle: EMNID-Spendenmonitor 1998, repräsentative Bevölkerungsumfrage unter 4.112 deutschsprachigen Personen im Alter ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland, davon 3.277 Interviews in West- und 835 in Ostdeutschland. Befragungszeitraum 21.8. - 21.9.1998. Persönlich-mündliche Interviews in den Privathaushalten der Befragungspersonen.

Die top-begünstigten Organisationen für Erbschaften sind 
| SOS-Kinderdörfer | 31 | | Deutsches Rotes Kreuz | 21 | | Deutsche Krebshilfe | 19 | | Aktion Sorgenkind | 9 | | Brot für die Welt | 9 | | Unicef | 9 | | Greenpeace | 8 | | amnesty international | 8 | | Kindernothilfe | 8 |
Quelle: EMNID-Spendenmonitor 1998. Befragte mit grundsätzlicher Bereitschaft zur testamentarischen Berücksichtigung gemeinnütziger Organisationen. Die Frage lautete: "Und welche Organisation bzw. Organisationen würden Sie in erster Linie als Erben einsetzen?" (Liste mit 45 Spendenorganisationen wird vorgelegt). Angaben in %

Weitere Spendendaten 
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