Pressemitteilungen_2016

Für ein gutes Gefühl am GivingTuesday

Der Deutscher Fundraising Verband gibt Tipps zum sicheren Spenden

(Berlin, 21. November 2016) Am Freitag gibt es Rabatte, am Montag wird im Internetgespart, da kommt dann der Tag des Spendens am Dienstag gerade richtig. Mittlerweile hat dieser „GivingTuesday“ als internationaler Tag des Gebens seinen Platz direkt nach dem „Black Friday“ und dem „Cyber Monday“ verteidigt. Am Dienstag kommender Woche (29. November) werden weltweit zahlreiche Kampagnen von gemeinnützigen Organisationen zu diesem großen Spendentag veranstaltet. „Ursprünglich als Gegenkampagne zu den kommerziellen Rabatt-Aktionen an den Tagen zuvor ins Leben gerufen, ist der GivingTuesday ist ein schöner Anlass, darüber nachzudenken, welches soziale Projekt mit einer Geldspende unterstützen werden könnte.“ sagt dazu Arne Peper, Geschäftsführer des Deutschen Fundraising Verbands. Die meisten der rund 600.000 gemeinnützigen Vereine und Organisationen in Deutschland leisten großartige Arbeit und gehen mit eingenommenen Spenden äußerst verantwortungsbewusst um, weiß er dabei. Wer sich dennoch unsicher fühlt, und für den „GivingTuesday“ sowie die beginnende Adventszeit doch noch einige Anregungen zum Spenden benötigt, sollte auf der Suche nach dem passenden Projekt die folgenden Ratschläge berücksichtigen.

Informationen über eine Organisation einholen: „Das Internet ist nicht nur ein Ort, um nach attraktiven Schnäppchen zu suchen, auch die Webseiten der spendensammelnden Organisationen bieten ausführliche Informationen. Dort lassen sich in der Regel relevante Hinweise auf die Seriosität der Vereine finden.“ empfiehlt Arne Peper.

An folgenden Punkten können Spenderinnen und Spender sich dabei orientieren:

Ist eine Organisation als gemeinnützig anerkannt? Dann haben bereits die staatlichen Finanzämter die satzungsgemäße Arbeit akribisch geprüft. Die Organisationen erhalten dafür einen Freistellungsbescheid, den einige auf ihrer Webseite verlinken.

Veröffentlicht die Organisation einen Jahresbericht auf ihrer Website? In den Jahresberichten wird darüber berichtet, welche Projekte eine Organisation im vergangenen Jahr durchgeführt hat und wofür die einzelnen Spenden verwendet wurden. Seriöse Vereine haben nichts zu verbergen. Sie leben vom Vertrauen ihrer Spender.

Ist der Verein Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft? Dann hat er sich zu den von Transparency International entworfenen Transparenzkriterien verpflichtet. Sie verpflichten dazu, zehn zentrale Informationen zur Organisationsstruktur auf ihrer Website leicht zugänglich zu veröffentlichen. Dazu zählen unter anderem die Satzung, die Namen der wesentlichen Entscheidungsträger sowie die Personalstruktur und Angaben über Herkunft und Verwendung der Finanzen.

Das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Spendenfragen (DZI) ist ebenfalls ein hilfreicher Wegweiser zu seriösen Organisationen. Unter anderem aufgrund der hohen Kosten haben jedoch nur weniger als 300 Organisationen in Deutschland das Siegel beantragt. Sie werben in der Regel mit dem Logo des DZI auf ihrer Webseite. Das Siegel nicht zu haben, ist jedoch noch kein Grund, der Organisation zu misstrauen.

Mitglieder des Deutschen Fundraising Verbandes haben sich zur Einhaltung der
„19 Grundregeln für eine gute, ethische Fundraising-Praxis“ sowie der „Charta der Spenderrechte“ verpflichtet. Darin steht unter anderem, dass Spenderinnen und Spender keinem Druck ausgesetzt werden dürfen bei Ihrer Entscheidung zu Spenden. Zudem wird Wert auf einen sehr hohen Datenschutz im Umgang mit den Spenderdaten gelegt.

Der Deutsche Fundraising Verband

Dem Deutschen Fundraising Verband gehören rund 1.300 Mitglieder an. Er vertritt die Interessen sowohl der einzelnen Fundraiser als auch der im Dritten Sektor tätigen gemeinnützigen Organisationen und der sie unterstützenden Dienstleister in Deutschland, fördert die Professionalisierung des Berufszweigs sowie die Umsetzung ethischer Prinzipien in der Branche.

Pressekontakt:

Arne Peper
Geschäftsführer
T: 0170-3179830
peper@fundraisingverband.de

 

Die Pressemitteilung als pdf zum download finden Sie hier

 

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