Organisationen

Special Olympics Deutschland e.V.

 
Profil
Anzahl der Mitarbeiter 23
Selbstdarstellung Special Olympics ist die weltweit größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, nicht zu verwechseln mit den Paralympics. Das Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und gesteigerter Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. Die Organisation wurde 1968 von der Kennedy-Familie in den USA gegründet. 

Weltweit trainieren über 4,5 Millionen Athleten in 170 Ländern. Allein im Jahr 2014 fanden 94.000 Wettbewerbe weltweit statt. Special Olympics beweist als Alltagsbewegung jeden Tag, wie Sport Einstellungen verändern und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung fördern kann. Schon heute trainieren 850.000 Menschen nach dem Special Olympics Unified Sports
® Konzept: Getreu dem Motto "Gemeinsam stark!" trainieren gemischte Teams aus Menschen mit und ohne Behinderung im Alltag zusammen und treten auch gemeinsam bei Spielen an.

Special Olympics Deutschland wurde 1991 als gemeinnütziger Verein gegründet und gehört seit 2007 dem Deutschen Olympischen Sportbund an. Er organisiert sich in 14 Landesverbänden, erreicht über 40.000 Menschen mit geistiger Behinderung und zählt 1100 Mitglieder, darunter Werkstätten für Behinderte, Vereine, Schulen und Einzelathleten. Schirmherrin ist Daniela Schadt, Lebensgefährtin des Bundespräsidenten Joachim Gauck. Das Besondere bei Special Olympics ist, dass nicht Medaillen und Titel im Vordergrund stehen - vielmehr handelt es sich um eine Breitensportbewegung, die Menschen mit geistiger Behinderung zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft verhelfen will. Durch Inklusion sollen ihnen ebensolche Möglichkeiten geboten werden, Sport zu treiben wie Menschen ohne Behinderung.
Um diese Idee in die Praxis umzusetzen bietet Special Olympics Deutschland mehrere Inklusionseinstiege an.

Im Rahmen des 
Corporate Volunteering bspw. wird Unternehmen die Möglichkeit gegeben, freiwillige Helfer und Betreuer zu entsenden um sich aktiv vor allem bei Sportveranstaltungen einzubringen. Insbesondere diese Veranstaltungen, bei denen teilweise bis zu 2.000 Helfer benötigt werden, tragen dazu bei, die Wahrnehmung von Menschen mit geistiger Behinderung zu verändern.

Im Rahmen des innovativen Projekts "Betriebliches Gesundheitsmanagements (BGM): Selbstbestimmt fit am Arbeitsplatz" bietet Special Olympics Deutschland als Schnittstelle und Partner für Werkstätten, Krankenkassen, Unternehmen und Verbände verschiedene Instrumente für Führungskräfte, Mitarbeiter und Beschäftigte mit Behinderung an, um sowohl durch Bewegung und Sport eine branchenübergreifende betriebliche Gesundheitsförderung zu ermöglichen und um Inklusion aktiv umzusetzen.

Viele Unternehmen verstehen die Möglichkeiten von Special Olympics Deutschland mittlerweile als Chance, um Ihre Belegschaft zu motivieren und Sozialkompetenz auszubauen und zu erleben.


Mehr Informationen zu Special Olympics Deutschland unter www.specialolympics.de.